Digitalisierung: eine Frage der Kultur

Kaum ein Thema bewegt Unternehmen aktuell so sehr wie die Digitalisierung. Drei Viertel aller Unternehmen in Deutschland erklären die Digitalisierung zu einem wesentlichen Faktor für ihre künftige Entwicklung und damit für ihre Strategie. Das bedeutet aber nicht, dass alle diese Unternehmen sich deshalb mit der Digitalisierung befassen würden. Das sind dann aber immer noch etwa zwei Drittel. Wie das dann konkret aussieht, wäre interessant zu erfahren, kann aber über Befragungen nicht wirklich erfasst werden. Es dürfte keine allzu steile These sein, dass Digitalisierung von Unternehmen zu Unternehmen etwas anders definiert wird und ebenso der Umgang damit. Was aber bei fast allen Unternehmen gleich sein wird, ist die Fokussierung auf die technischen Aspekte der Digitalisierung. Nur selten werden Aspekte der Unternehmenskultur mit in Betracht gezogen, dabei sind es gerade diese, an denen die Digitalisierung oft scheitert.

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Kultur und Kommunikation: Veränderung ist immer

Change Communication

Manager sprechen in der Regel nicht gerne über die Kultur ihres Unternehmens. Das hängt häufig damit zusammen, dass sie gar nicht so genau sagen können, wie diese Kultur aussieht. In dem Arbeitspapier „Culture as a Corporate Asset“ der National Association of Corporate Directors (NACD) wird eine Studie zitiert, nach der lediglich 28 Prozent der Vorstände angaben, die Kultur ihres Unternehmens zu verstehen. Noch weniger, nämlich zwölf Prozent, glaubten, dass es auch die richtige Kultur sei. In deutschen Unternehmen wird es nicht viel anders aussehen. Kultur wird immer erst dann zum Thema, wenn es unvermeidlich ist. Volkswagen und die Deutsche Bank sind zwei der bekanntesten Beispiele. Und Volkswagen ist ein guter Beweis dafür, dass Kulturwandel in den Köpfen beginnen muss – oder eben gar nicht geschieht. Change Communication beschäftigt sich genau damit.

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