Kunde im Fokus: Imagefilm der KVB

Imagefilm

Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG sind das Rückgrat der Mobilität in Köln. In einer Stadt, in der die Verkehrslage kontinuierlich „dicht“ ist, steht die KVB tagtäglich vor vielen Herausforderungen. In dem Imagefilm, den wir für die KVB erstellt haben, stellen wir das sympathische Unternehmen vor und präsentieren seine Werte und Leistungsfähigkeit. Immer im Mittelpunkt dabei: der Mensch.

Als Unternehmen im ÖPNV übernimmt die KVB in Köln eine tragende Rolle für das Leben in einer pulsierenden Stadt. Ob Pendler, Touristen, Messebesucher oder Stadtbummler – die KVB schafft mit ihrem Angebot die Basis für Mobilität und eine Alternative zum drohenden Verkehrsinfarkt. Um die täglichen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, setzt man bei der KVB auf eine werteorientierte Zusammenarbeit: MITEINANDER.FÜREINANDER.

Der Imagefilm zeigt das breite Aufgabenspektrum des Unternehmens und präsentiert die Menschen, die sich für Unternehmen und Stadt engagieren. Er zeigt, welche Chancen junge Menschen als Berufsstarter bei der KVB haben und wie das Team der KVB gemeinsam agiert.

Brand Identity: Marken zwischen Leuchtfeuer und Bedeutungslosigkeit

Brand Identity Markenführung

Wie funktioniert Marke in Zeiten der Digitalisierung, wo schnelle Reaktionen und ein hohes Maß an Flexibilität gefordert sind? In einem Gastbeitrag für markenartikel, dem Magazin für Markenführung, hat Günter Lewald einen Gastbeitrag veröffentlicht, in dem er sich mit dem Thema Brand Identity auseinandersetzt.

Im Teaser fasst die Redaktion seine Gedanken so zusammen:

„Auf der Suche nach dem für sie passenden Produkt treffen Käufer ständig und überall auf ein Übermaß an Informations-, Interaktions- sowie Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Diese Reizüberflutung macht die Entscheidungsfindung enorm komplex. Deshalb suchen Kunden zunehmend nach Orientierung und Halt in diesem Dickicht aus Licht, Botschaften und Farben. Marken können – und müssen – künftig Leuchtfeuer für überforderte Konsumenten sein, wenn sie nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wollen.

Der Ausgangspunkt jeder erfolgreichen Markenentwicklung, ganz gleich ob Unternehmens- oder Produktmarke, liegt dabei in der Brand Identity. Deren konsistente und möglichst authentische Abbildung führt im sozialen Raum zu einem positiven Image. Alle Aussagen, Stories sowie das visuelle Erscheinungsbild müssen konstant transportiert werden, um sich nachhaltig in den Köpfen der Konsumenten zu verankern.

Marke auf den digitalen Prüfstand stellen

Marken können ihre Stärken aber nur dann ausspielen, wenn sie den sich verändernden Bedürfnissen und Erwartungen ihrer Zielgruppen gerecht werden. Wer also Markenführung als einen evolutionären Prozess begreift und bereit ist, sich ständig weiterzuentwickeln, wird den Konsumenten zukünftig genau das liefern können, was sie brauchen – Orientierung.

Das erklärt Dr. Günter Lewald in seinem Gastbeitrag in MARKENARTIKEL 4/2018.“

Die 7 schlimmsten Fehler in der Change Kommunikation

Fehler in der Change Kommunikation

Die meisten Veränderungsprozesse scheitern oder kommen nicht von der Stelle. Das ist durch viele Studien belegt. Wenn es um die Gründe für das Scheitern geht, laufen fast alle Erklärungen auf einen Grund hinaus: Kommunikation. Deshalb haben wir hier die sieben schlimmsten Fehler in der Change Kommunikation zusammengestellt. Jeder einzelne davon, behindert Veränderungsprozesse bereits erheblich. Wer es schafft, gleich mehrere zu begehen, wird relativ schnell am Prozess scheitern:

1. Vermeiden von Kommunikation

Was auf den ersten Blick komisch klingt, kommt häufiger vor als man denkt. Entscheidungen werden an der Spitze getroffen, gehen in die Linie und sollen dort umgesetzt werden – ohne Widerspruch oder Erklärung. Das funktioniert heute vielleicht noch in der Nordkoreanischen Armee. Andernorts aber wird es schwierig.

2. Die Sinnfrage nicht beantworten

Veränderung hat ein Ziel. Sonst macht sie keinen Sinn. Dieser Sinn ist in der Kommunikation die zentrale Aussage. Wer es nicht schafft, Sinn zu vermitteln, wird keine Begeisterung und kein Mitwirken erreichen.

3. Kommunikation ohne Plan

Wenn erst einmal beschlossen worden ist, dass Veränderung nottut, dann muss es schnell gehen. Und schnell meint: nicht groß planen, sondern loslegen. Kommunikation aus allen Rohren, rund um die Uhr. Tatsächlich ändert sich dann meistens auch recht schnell etwas: der Verwirrungsgrad in der Belegschaft steigt auf ungeahnte Höhen.

4. Mehr reden als handeln

Change-Prozesse bestehen aus vielen verschiedenen Maßnahmen. Wer alle im Detail ankündigt und erklärt, wird von den Mitarbeitern viel Aufmerksamkeit erfahren. Wer dann aber nicht umsetzt, muss auch viel Spott ertragen können.

5. Einbahnstraßenkommunikation

Es gibt viel zu besprechen – hören Sie mir bitte zu. Dieser Klassiker der Gesprächseröffnung sorgt auch in Change-Prozessen für Verdruss. Kommunikation in Veränderungssituationen braucht Dialog und eine echte Bereitschaft zur Offenheit.

6. Alles gut – alles schlecht

Wie motiviere ich die Belegschaft? Indem ich eine Erfolgsmeldung an die andere hänge und zeige, wie gut wir vorankommen? Oder indem ich den lahmen Haufen beschimpfe, damit sie endlich in Gang kommen? Weder noch. Change ist wie das wahre Leben: mal läufts gut, mal weniger gut.

7. Business as usual

Zeit und Ressourcen sind knapp. Also greifen wir auf die bestehenden Kommunikationsinstrumente zurück, die reichen sonst ja auch. Wer glaubt, ohne Anstrengung zum Ziel zu kommen, erzeugt bei seiner Zielgruppe auch genau diesen Eindruck: bitte nicht anstrengen

Wie kann man diese Fehler verhindern? Am besten, indem mach wachsam bleibt und das eigene Tun kontinuierlich hinterfragt. Fehler in der Change Kommunikation wirken sich schnell und deutlich aus. Und sind nur schwer wieder zu korrigieren.

Als Agentur und Beratung für strategische Kommunikation unterstützen wir Sie bei Planung und Durchführung von Change Kommunikation. Und wir helfen Ihnen, Fehler in der Change Kommunikation zu vermeiden. Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

Digitalisierung in KMU: die Kultur macht den Unterschied

Digitalisierung in KMU

Die Digitalisierung nimmt immer mehr Fahrt auf. Viele Großunternehmen haben sich darauf eingestellt und nutzen die Chancen der Digitalisierung für neue Angebote. Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) hingegen tun sich vielfach schwer. Sie sehen die Notwendigkeit für Veränderung, aber es fehlt häufig das grundlegende Verständnis dafür, wie damit umzugehen ist. Dass Technologien nur eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung für erfolgreichen Umgang mit der Digitalisierung in Unternehmen sind, ist bei vielen KMU noch nicht erkannt worden. Sie investieren massiv in Technik und übersehen, dass sie gleichzeitig in die Kultur ihrer Unternehmen investieren müssen, um die Digitalisierung bewältigen zu können. Digitalisierung in KMU sind zu oft Projektpläne und zu selten Mitarbeitergespräche.

Unternehmen, die die Digitalisierung als Chance begreifen, bewältigen sie erfolgreicher und schneller. Den Wandel als Chance zu begreifen, ist vor allem eine Frage der Unternehmenskultur. Wo Vertrauen herrscht und Fehler erlaubt sind, ist der Umgang mit neuen Technologien einfacher. Kulturen, die Freiräume bieten und Mitarbeiter frühzeitig in Veränderungsprozesse einbinden, schaffen die Voraussetzung für Beteiligung und eine „agile“ Herangehensweise an die Digitalisierung in KMU.

Wo digitale Strategie ohne digitale Kultur geplant wird, stößt man auf Widerstände und Ängste. Eine unzureichende Kommunikation mit der Belegschaft verstärkt Vorbehalte meist noch und entpuppt sich vielerorts als größtes Hindernis für die Digitalisierung in KMU. Deshalb sollten bei Digitalisierungsprojekten in KMU drei grundlegende Regeln für die Kommunikation eingehalten werden:

  1. Legen Sie eindeutige Rollen im Change-Prozess fest: auch für die Kommunikation sollte von Anfang an eine klare Zuständigkeit definiert sein.
  2. Informieren und involvieren: was man nicht aktiv sagt, übernimmt die Gerüchteküche. Wer von Anfang an informiert und die Mitarbeiter in Gespräche involviert behält die Hoheit in der Kommunikation.
  3. Seien Sie offen: Wer möchte, dass Mitarbeiter offen an neue Aufgaben herangehen, muss selber Offenheit demonstrieren. Dazu gehört, auf Augenhöhe miteinander zu reden und andere Meinungen zu zulassen.

Ebenso wie die Digitalisierung nicht über Nacht alles verändern wird, wird auch die Kultur von Unternehmen nicht schlagartig anders. Aber durch zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen kann eine Unternehmenskultur geschaffen werden, die die Digitalisierung in KMU wesentlich unterstützt. Dass es sich dabei nicht allein um den Einsatz der klassischen Instrumente der Unternehmenskommunikation handeln kann, liegt auf der Hand. Wer verändern möchte, sollte bereit sein, neue Wege zu gehen. Und jedes Unternehmen muss dabei seine eigenen Ideen entwickeln. Wie dies am besten gelingt und wobei darauf geachtet werden muss, erarbeiten wir gerne mit Ihnen gemeinsam. Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

 

Kommunikation strategisch planen

Kommunikation strategisch planen

Wenn es um die Kommunikation von Unternehmen und Marken mit ihren Zielgruppen geht, wird es oft philosophisch. Weil alle Reden und Schreiben können und fast jeder auch eine Vorstellung von der anzusprechenden Zielgruppe hat, diskutieren alle mit. So wird die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie schnell zu einem öffentlichen Brainstorming mit teilweise verblüffenden Ergebnissen. Wer aber Kommunikation strategisch planen möchte, kommt so nicht zum Ziel. Fünf einfache Regeln, die Sie beachten sollten, um nicht an der Realität vorbei zu planen:

Interessant ist, was die Zielgruppe hören will, nicht was Sie sagen wollen

Der häufigste Fehler, wenn es darum geht Kommunikation strategisch zu planen, liegt in der Verwechslung von eigenen Interessen mit den Interessen der Zielgruppe. Dann werden gnadenlos Kernaussagen, Produktfeatures und USPs zusammengetragen, von denen man immer schon mal wollte, dass sie jeder kennt. Stellt sich dann aber heraus, dass das überhaupt niemanden interessiert, war die ganze Arbeit umsonst. Deshalb:

Kennen Sie Ihre Zielgruppen

Analysieren Sie zunächst die verfügbaren Informationen über Ihre Zielgruppen. Das von erfahrenen Kollegen immer mal wieder ins Feld geführte „Ich bin seit 20 Jahren in dem Markt. Ich kenn da jeden“, ist der erste Schritt in die falsche Richtung. Versuchen Sie stattdessen objektiviere Untersuchungen zu bekommen und machen Sie sich ein Bild davon, wer Ihre Zielgruppe tatsächlich ist und welche Motive Ihre Zielgruppe hat.

Sprechen Sie mit und nicht über Ihre Zielgruppen

Versuchen Sie nicht, Ihren Zielgruppen zu erklären, warum sie etwas klasse finden sollen. Stellen Sie Ihnen Ihr Angebot vor und seien Sie bereit, Feedback zu geben. Im Austausch mit Ihren Zielgruppen erfahren Sie mehr über deren Wünsche und Motive als Sie in 20 Jahren im Beruf mitbekommen können.

Definieren Sie Instrumente und Kanäle, über die Sie Ihre Zielgruppen erreichen

Wenn Sie wissen, mit wem Sie reden möchten, dann analysieren Sie, über welche Instrumente und Kanäle Sie kommunizieren wollen. Der wohlfeil formulierteste Text bringt Sie nicht weiter, wenn die Zielgruppe lieber Videos sieht. Und die beste Bannerwerbung verpufft, wenn Ihre Zielgruppen nicht online-affin sind. Die Kombination von Reichweite und Preis als Auswahlkriterium für Ihre Kampagne ist bestenfalls ein quantitatives Kriterium. Aber Sie wollen doch Qualität?

Gehen Sie systematisch vor

Machen Sie Schritt für Schritt. Definieren Sie, wer für Ihr Angebot interessant ist und beschäftigen Sie sich dann ausführlich mit diesen Gruppen. Alles Weitere ergibt sich fast zwangsläufig. Und widerstehen Sie Verlockungen, Abkürzungen zu gehen oder Angebote anzunehmen, weil sie gerade so günstig erscheinen. Wenn Sie Kommunikation strategisch planen, sollten Sie konsequent bleiben und Entscheidungen auf Basis von Informationen treffen.

Sie brauchen Unterstützung bei der Planung? Sie haben noch Fragen? Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: