Sportmarketing: Warum Potenziale und Sponsoring-Chancen verpasst werden

Günter Lewald hat einen Beitrag zum Thema Sportmarketing im Fachmagazin absatzwirtschaft veröffentlicht. Unter der Überschrift „Warum Potenziale und Sponsoring-Chancen verpasst werden“ betrachtet er die Möglichkeiten im Sport-Sponsoring und zeigt auf, wo Potenziale liegen.

Sportmarketing: Warum Potenziale und Sponsoring-Chancen verpasst werden

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Beim Sportmarketing sollten die Markenverantwortlichen fünf Faktoren beherzigen:

  • Authentizität – Sport-Marken müssen gerade vor dem Hintergrund ihrer emotionalen Relevanz authentisch sein. Wer kein Traditionsverein ist, sollte auch nicht so tun.
  • Nutzen – Sport bedient vor allem Emotionen, und zwar primär die der Fans. Deren Bedürfnisse müssen bei der Markenkonzeption im Mittelpunkt stehen. Dann bleibt eine Sportmarke auch in schwierigen Zeiten stabil, wie aktuell der 1. FC Köln beweist.
  • Differenzierung – Fans wollen sich identifizieren. Dafür braucht es Ansatzpunkte in Vereinskultur, -design und -kommunikation. Wer den Mut hat, fast schon selbstironisch zu seinen Wurzeln zu stehen, dem gelingt eine Differenzierung besonders gut, z. B. dem FC Bayern mit seinem Claim „Mia san mia“.
  • Konsistenz – Starke Marken agieren frei von Widersprüchen. Im Fall einer „Team-Marken-Kultur“ kann nicht der einzelne Star im Fokus der Kommunikation stehen. Vielmehr hat die Mannschaft sich diesen Gedanken erfolgreich zu eigen gemacht.
  • Konsequenz – Wer die Fans in den Mittelpunkt seiner Markenkonzeption stellt, muss diese aktiv in die Inszenierung seiner Markenkultur einbeziehen. Die Choreographien in den Stadien sind hierfür ein gutes Beispiel.

 

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