Strategische Kommunikation: Content Marketing planen

Ein strategisches Leitbild für eine Unternehmens- oder Produktmarke zu erarbeiten, ist ein grundlegender Prozess. Und am Ende steht ein Positionierungspapier, auf dessen Basis systematisch und konsistent kommuniziert werden kann. Vorausgesetzt, die strategischen Eckpfeiler werden so operationalisiert, dass sich daraus Themen ergeben. Doch auch dies kann systematisch erarbeitet werden. Mit Hilfe einer SWOT-Analyse kann definiert werden, welche Themen adressiert werden sollen, welche besser vermieden werden und wie mit schwierigen Themen umzugehen ist. Auf diese Weise lässt sich Content Marketing auf Basis des definierten Leitbilds planen und umsetzen.

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Wenn das Selbstbild einer Marke festgelegt ist, geht es im nächsten Schritt darum, das Image der Marke im gewünschten Sinne zu formen. Neben Design, Sprache und Verhalten kommt den Inhalten dabei eine tragende Rolle zu. Content Marketing ist im Marketing Mix eine Disziplin, über die Inhalte zu den Zielgruppen transportiert werden können. Dabei ist es wichtig, konsistent zu kommunizieren und auf Themen zu setzen, die das Image der Marke stärken. Für eine strategische und systematische Vorbereitung von Themen empfiehlt sich die Erstellung einer SWOT-Analyse:

 

Planungsinstrument für Content Marketing

Stärken und Chancen im Content Marketing nutzen

In der SWOT-Analyse werden die Stärken und Schwächen der eigenen Marke festgehalten und mit den Chancen und Herausforderungen im Markt abgeglichen. Gibt es Trends im Markt, die einer Stärke der Marke in die Hände spielen, dann bietet es sich an, hier einen thematischen Schwerpunkt zu setzen und mit Content Marketing in die Offensive zu gehen. Gibt es Entwicklungen im Markt, die den Stärken der eigenen Marke zuwiderlaufen, dann heißt es Gegenhalten und Themen gezielt positiv zu besetzen, die dieser Entwicklung entgegen wirken.

Langfristig ist Kommunikation immer nur dann erfolgreich, wenn sie strategisch geplant wird.

Finden sich positive Trends, die mit der eigenen Marke nicht zufriedenstellend aufgegriffen werden können, sollte geklärt werden, ob die Positionierung angepasst werden kann, um daraus eine Stärke zu machen. Ist dies nicht möglich und entwickelt sich der Trend zu einer Bedrohung, dann sollte zumindest eine Gegenargumentation entwickelt werden, die allerdings nur reaktiv eingesetzt wird.

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Über die SWOT-Analyse ergibt sich eine klare Themenhierarchie, von der ein Ansatz für Content Marketing abgeleitet werden kann. Beim nächsten Schritt kommt es darauf an, den Inhalt so zu gestalten, dass er dem Imageaufbau hilft, die Zielgruppe positiv anspricht und für die gewünschte Aufmerksamkeit sorgt. Bei einer Distribution der Inhalte über verschiedene Kanäle ist außerdem darauf zu achten, dass die festgelegten Botschaften einheitlich vermittelt werden. Die Botschaft muss immer im Mittelpunkt stehen. Ein Video zu produzieren, nur weil Bewegtbild in der Zielgruppe bevorzugt konsumiert wird, ist sinnlos, wenn die gewünschte Botschaft nicht klar transportiert wird.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, sprechen Sie uns gerne an. Unsere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

 

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