Veränderungsfaktoren: Fünf wichtige Aspekte, die beachtet werden müssen

Veränderungsprozesse unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen in vielen Nuancen. Branche, Historie und insbesondere Unternehmenskultur nehmen Einfluss auf den Verlauf und müssen von Fall zu Fall individuell betrachtet werden. Doch bei allen Unterschieden gibt es auch einige Konstanten, die in Change-Prozessen beachtet werden sollten, um ein Klima zu schaffen, das Veränderung unterstütz und nicht behindert. Fünf der wichtigsten Veränderungsfaktoren für jeden Prozess  haben wir hier zusammengefasst:

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Erklären Sie die Gründe

Nichts ist beständiger als der Wandel, die Welt dreht sich und wir müssen uns mit ihr drehen – diese und ähnliche Stereotypen kennzeichnen allzu oft die Kommunikation von Unternehmen in Richtung ihrer Mitarbeiter. Auf diese Weise wird aber nicht nur niemand überzeugt, sondern den Mitarbeitern wird auch noch fehlende Wertschätzung transportiert. Nehmen Sie sich stattdessen Zeit und erklären Sie die Gründe für notwendige Veränderungen. Diskussionen um diese Gründe sind der erste Schritt in Richtung des angestrebten Ziels.

Schaffen Sie Begehrlichkeit

Veränderungsprozesse sind unbeliebt. Kein Mensch hat Spaß daran, sich auf ungewohntes Territorium zu begeben, wenn es sich doch auf dem eingesessenen Platz so gemütlich sitzt. Das sieht natürlich schon anders aus, wenn das Ungewohnte eine interessante (persönliche) Perspektive bietet. Change ist eine Kopfsache. Die Kunst besteht darin, den Schalter umzulegen, indem aus Betroffenheit Begehrlichkeit wird.

Fördern Sie die Förderer

Insbesondere zu Beginn eines Change-Prozesses gibt es viele Skeptiker. Und da es sich in vielen Unternehmen bewährt hat, abzutauchen, wenn es Neuerungen gibt, liegt eine besondere Herausforderung darin, aktive Unterstützer für den Wandel zu finden. Aber es gibt sie. Und wenn Sie erkennen, dass sich Mitarbeiter aktiv in den Prozess einbringen, unterstützen Sie sie nach Kräften. Setzen Sie Signale und geben Sie diesen Mitarbeitern mehr Entscheidungsgewalt, machen Sie sie zu Projektleitern oder belohnen Sie ihren Einsatz durch Prämien.

Teilen Sie Befugnisse

Etwas zu verändern, heißt etwas Neues auszuprobieren. Das wird nicht immer auf Anhieb klappen. Auch wenn in bester Absicht Vieles schon bedacht worden ist, wird sich an der ein oder anderen Stelle herausstellen, dass nicht alles wie geplant funktioniert. Dann ist es wichtig, den Betroffenen die Möglichkeit einzuräumen, andere Wege auszuprobieren. Dafür müssen Mitarbeiter mit den entsprechenden Befugnissen ausgestattet sein und entscheiden dürfen. So wird der Change zum Beweis seiner selbst.

Sprechen Sie über Fehler

Über Fehlerkultur wird in fast allen Change-Prozessen gesprochen. Weniger oft wird allerdings über Fehler geredet. Doch das Ausrufen einer neuen Fehlerkultur alleine reicht nicht aus. Wenn Sie möchten, dass Ihre Mitarbeiter bereits sind, mehr Verantwortung zu übernehmen, sollten Sie bereit sein, Fehler anzusprechen ohne sie zu sanktionieren. Diskussionen über die Ursachen von Fehlern und wie man sie künftig vermeiden kann, helfen wesentlich, die Bereitschaft der Mitarbeiter zu steigern, sich aktiv in Veränderungsprozesse einzubringen.

 

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